1. Erstgespräch und Klassenwahl
Bevor du dich anmeldest, klärst du mit uns, welche Klasse du eigentlich brauchst. Klingt banal, ist aber wichtig: Klasse B reicht für Pkw mit Anhänger bis 750 kg, BF17 ist die gleiche Klasse, nur mit Begleitperson ab 17 Jahren. Klasse B197 macht Sinn, wenn du auf Automatik lernen, aber später Schaltwagen fahren willst.
Wenn du dir unsicher bist, ruf uns kurz an. Wir hören dir zu und sagen dir, was zu deinem Ziel passt – ohne dass du dich vorher festlegen musst.
2. Was du zur Anmeldung mitbringst
Du brauchst nicht alles auf einmal. Zur eigentlichen Anmeldung reichen dein Personalausweis und deine Unterschrift. Den Rest (Sehtest, Erste-Hilfe-Kurs, biometrisches Passbild) kannst du parallel zur Theorie erledigen, das beschleunigt nichts und nichts bremst.
Bei BF17 brauchen wir zusätzlich die Einwilligung deiner Eltern und Daten der späteren Begleitperson(en). Auch das kann nachgereicht werden, wenn nicht alles sofort spruchreif ist.
3. Behördenantrag und Wartezeit
Den Antrag bei der Fahrerlaubnisbehörde stellen wir gemeinsam mit dir. Das spart dir den Behördengang. Die Bearbeitungszeit liegt aktuell bei rund 4 bis 6 Wochen, manchmal länger. Du kannst in dieser Zeit aber schon Theorie machen, das verzögert nichts.
Praktische Prüfung darfst du erst ablegen, wenn der Antrag bewilligt ist. Plane das ein: Wenn du im Sommerferien-Intensivkurs den Schein machen willst, sollte der Antrag spätestens 6 Wochen vorher raus sein.
4. Erste Theoriestunde
In der Regel sitzt du innerhalb von 1 bis 2 Wochen nach Anmeldung in der ersten Theoriestunde. Bei der FBZ läuft das in festen Terminen am Standort, plus die Lern-App Fahren-Lernen-Max für daheim. Du musst nicht alle Themen auf einmal verstehen – die Pflichtstunden sind so getaktet, dass du Inhalte mehrfach hörst.